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PIENZA
Ursprünglich als Schloß von Corsignano bekannt, übernahm es den aktuellen Namen zu Ehren des Papstes Pius II. Piccolomini, der in der 2.Hälfte des 15. Jh. durch die Umstrukturierung, seine utopische Vorstellung der idealen Stadt, tatsächlich verwirklichte. Die gesamte Stadt ist ein einziges Juwel und blickt man sich eingehender im Dom um, begeistern Werke von Giovanni di Paolo, Matteo di Giovanni, des Vecchietta und Sano di Pietro die Kunstfreunde; ebenfalls der von Rossellino gehauene Altar aus Marmor verdient seine bemerkenswerte Anerkennung. Rossellino war der Architekt, der von Papst Pius II den Auftrag erhielt, die Stadt neu zu entwerfen.
Neben dem Dom befindet sich das Museum der Kathedrale, im dem eine Reihe von Malereien aus der Schule von Sodoma, von Sano di Pietro und flämische Gobelins aus dem 15. und 16 Jh. enthalten sind.
Nur wenige Meter entfernt steht der nach Rossellinos Plan erbaute mächtige Palazzo Piccolomini, der Werke von Bronzino und Becafumi birgt. Neben dem erheblichen Fremdenverkehr steht die nicht weniger wichtige Landwirtschaft.
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SARTEANO
Die viereckige Schalung der mächtigen Burg (10.Jh.) spricht eindeutig auf die mittelalterliche Abstammung von Sarteano. Das Dorf entwickelte sich entlang der Hügelkette, die das Chiana-Tal dominiert. Zweifelsohne rühmt sich Sarteano auch mit seinen Bürgerhäusern und christlichen Gebäuden.
EineBesichtigung der Kirche San Martino in foro ist empfehlenswert; auch die dem Heiligen Lorenz und Apollinare gewidmete Kollegiatkirche verdient mit ihren kostbaren Schätzen große Beachtung. Von den Bauten sind zu erwähnen: das Rathaus, der Palast von Piccolomini, Goti-Fanelli und Cennini. Zu den kleinen Juwelen gehört auch das Theater der "Arrischianti". Sicherlich verdient auch das Städtische Archäologische Museum mit seinen etruskischen und römischen Funden Anerkennung. Jedes Lahr, zum Maria-Himmelfahrtsfest, findet hier der leidenschaftliche mittelalterliche Pferdekampf, genannt "Giostra del Saracino", statt.
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SAN QUIRICO
Der Ort etruskischen Ursprungs gelangte aufgrund seiner Nähe zur Via Francigena Bedeutung.
Friedrich Barbarossa empfing hier 1154 die Gesandten des Papstes Adrian IV, ihm zu Ehren feiert man heute noch das "Festa del Barbarossa" (3. Sonntag im Juni). Im Jahr 1167 wurde der Ort Sitz des kaiserlichen Landvogts, und gelangte 1559 unter Cosimo I. in florentinischen Besitz. Die romanische Kollegatkirche der Heiligen Quirico und Giuditta hat drei Portale. Das südliche Portal wird Giovanni Pisano zugeschrieben. Das Polyptychon stammt von Sano di Pietro, der Chorraum ist aus den Jahren 1432-1502. Im l7.Jhdrt. wurde der Palazzo Chigi erbaut.
Die "Horti Leonini“ sind ein frühes Beispiel für Gartengestaltung in Italien: von Angust bis Oktober findet hier die Skulpturenausstellung "Forma nel Verde" statt. Die romanische Taufkiche S.Maria Assunta wurde möglicherweise auf den Überresten eines vorchristlichen Tempels errichtet. In der Kirche S.Francesco befinden sich zwei bunte Holzstatuen und eine Madonna von Robbia. Der Ortsteil Bagno Vignoni war schon bei den Römern für die Heilwirkung seines Thermalwassers bekannt, die mit einer Temperatur von 50° C entspringen und in einem großen Becken mitten im Ort aufgefangen werden - ein sehr malerisches Bild. Im Portico, der das Becken auf einer Seite begrenzt, befindet sich ein der S.Caterina von Siena geweihtes Heiligtum. Das Thermalwasser ist bei Haut- Kreislauf-und Knochenbeschwerden angezeigt. Die Burg von Vignoni ist sowohl über S.Quirico als auch über Bagno Vignoni zu erreichen, zu empfehlen auch als Wanderweg.
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 RADICOFANI
Der Ort mit seinem alten Kastell ist auf einem steilen Felsen gebaut und beherrscht das Val d’Orcia.
An der Grenze zum römischen Staat war er einst von strategischer Bedeutung. Die unter Cosimo I errichtete Festung wurde 1735 durch die Explosion einer Pulverkammer zerstört. Radicofani erlangte durch den Banditen Ghino di Tacco Beruhmtheit, der sich uber viele Jahre hier aufhielt. In der Kirche S.Pietro sind Keramikarbeiten von Luca della Robbia ausgestellt; die Kirche S.Agata ist in gotischsenesischem Stil erbaut.
An der Via Francigena befindet sich die beeindruckende Poststation aus dem l6.jhdrt., deren Fassade eine zweireihige Loggia aufweist. Hier logierten bekannte Persönlichkeiten wie Chateaubriand, Dickens und Montaigne. Letzterer ein Feinschmecker und Liebhaber des Olivenöls. In seinen Werken lobt er haufig die Herzliclìkeit und Gastfreundschaft der toskanischen Bevölkerung.
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MONTEPULCIANO
Das prachtvolle Städtchen das durch seine artistischen und achitektonichen Denkmäler "die Stadt des 16 Jahrhunderts" genannt wurde, bewahrt zur Gänze ihre Schönheit. Besteigt man das steile Dörfchen, entdeckt der Besucher schöne Paläste und Kirchen, in denen die berühmtesten Architekten der Renaissance ihre unvergleichliche Kunst überlieferten; sehenswert ist die Piazza Grande, der Dom mit seiner unvollständigen Fassade, das Rathaus und ringsherum die prunken Paläste aus der Renaissance.
Im Tal, unterhalb der Stadt, steht das gewaltige Bauwerk des eleganten Tempels von "S.Biagio" mit seinem unvergeßlichen Panorama.
ontepulciano gehört auch zu den wichtigsten Zentren für lebhafte kulturelle Attraktionen wie u.a.: die bekannteste musikalische Veranstaltung der "Cantiere Internazionale d'Arte" und die Volksaufführung, genannt "Bruscello". Als Schwerpunkt zur ökonomishen Landwirtschaft stellt sich der im Ansteigen so bedeutende Tourismus durch die Thermen von Montepulciano in S.Albino, wo man die therapeutischen Eigenschaften in S.Albino, wo man die therapeutischen Eigenschaften des Wassers und des Schlammes vollständing nutzen kann. TOP

MONTICCHIELLO Die erste offizielle Urkunde, in der Monticchiello erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 973: der Markgraf Lamberto Aldobrandeschi gab es für eine beachtliche Summe als Pfand an die Abtei Badia Amiatina. In den darauffolgenden Jahren unterstand Monticchiello der Römischen Kirche und im Besonderen dem Deutschen Orden, dessen Ritter ans Kämpfen gewöhnt und damit geeignet waren, dieses Grenzland unter Kontrolle zu halten. Ihre Herrschaft dauerte bis 1230. Ab dann war das Orcia-Tal von mehreren Konflikten betroffen, die in einen regelrechten Krieg zwischen Siena und Florenz ausuferten. Das erste Dokument, welches die freie Kommune von Monticchiello bezieht, holt das Datum 1243. Von diesem Moment für über drei Jahrhunderte hinaus, blieb das Schloß zu Siena bis seinen Capitulation 1559 mit dem Französisch-Spanischen Krieg, als, wie der vollständige Zustand von Siena, Teil des Granducato von Toskana wurde.
Nach fünf Jahrhunderten kam die Kommune von Monticchiello unter die Jurisdiktion der Kommune von Pienza 1777.

MONTALCINO
Einst wurde die Stadt von Wachposten auf 19 Türmen ("capotredici" genannt) und an 6 Stadttoren ("capodieci" genannt) bewacht, um vor Angriffen seitens des Papststaates und der Florentiner zu schützen. Die Festungsanlage mit funfeckigem Grandriß ist mächtig und uneinnehmbar. Die Wìnzergenossenschaft des Brunello und Rosso di Montalcino und das Institut für Weinbau haben im Palazzo Comunale ihren Sitz. Auf der Piazza del Popolo steht ein Turm aus dem l5jhdrt. Das Theater Astrusi beherbergt die gleiclinamige Akademie. Nonnen des Dominikanerordens ließen das KIoster Santa Caterina errichten. Das älteste religiöse Gebäude Montalcinos ist das ehemalige Franziskanerkloster mit der gleichnamigen Kirche sowie der Kirche Misericordia, in deren Kreuzgang sich interessante Fresken und Grabsteine befinden. Der Bau der Wallfahrtskirche Madonna del Soccorso erstreckte sich über zwei Jahrhunderte (1600-1829), von ihrer Aussichtsterrasse bietet sich ein herrlicher Weitblick über das Tal. Montalcino ist in aller Welt durch die Produktion des vorzüglichen Brunello bekannt mit 1400 Hektar Anbaufläche (s. Weine). Seit 1958 lindet am letzten Sonntag im Oktober die "Sagra del Tordo" statt, ein folkloristischer Wettkampf zwischen den Stadtteilen, der in Form von Bogenschießen ausgetragen wird und die Jagdsaison eröffnet.
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CHIANCIANO TERME Mit seinen mehr als 200 Hotels und Kuranlagen, die bei Leber-und Nierenleiden, für Inhalationstherapien, zur Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit und funktionellen Rehabilitation ihre Anwendung finden, machen Chianciano zu einem der wichtigsten Thermalzentren in Italien.
Diese Berühmtheit dauert nunmehr seit über 2000 Jahren an; das beweisen Ausgrabungen von vielen archäologischen Funden aus der etruskischen und römischen Zeit im gesamtem Territorium, die im neueröffneten "Archäologischen Museum delle Acque" ausgestellt sind.
Für den Touristen ist ein Besuch im historichen Zentrum ratsam. Zwischen seinen suggestiven Gäßchen, die zu malerischen Plätzen führen, liegen authentische Kunstwerke wie die Kirche von "San Giovanni" und die Kirche "della Compagnia" (1517) verbogen; außerhalb der "Porta al Sole" (Sonnenportal) steht majestätisch die kleine aber preziöse Kirche "Madonna della Rosa" (1585), die von Baldassarre Lanci errichtet wurde.
Das ausgezeichnete Klima und die noch makellose Natur in dieser Örtlichkeit begünstigen auch einen Luftkuraufenthalt.
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CETONA
Am Hang des gleichnamigen Berges gelegen, bewahrt die aus der mittelalterlichen Ansiedlung ihre charakteristische Struktur mit ihren Gassen und Straßen, die sich spiralenförming im gesamtem Dorf verknüpfen und an der Burg enden.
Die Wirtschaft konzentriert sich hauptsächlich auf den Ackerbau, harmoniert aber glücklich mit dem Tourismus durch den Verdienst von unzähligen Naturschätzen, Archäologie und Kunst.
Empfehlenswert zu besichtigen ist die vor 40.000 Jahren entstandene prähistorische Ansiedlung "Belverde".
Eine weitere Attraktion bietet das Städtische Museum, das durch den prähistorischen Berg Cetona sehenswerte Funde aus dem Paläolythikum bis Ende der Bronzezeit aufbewahrt.
In der Pfarre von San Michele Arcangelo (Struktur aus dem Jahre 1155) solite man sich unbedingt die Fresken aus der Sienesischen Shule und andere Kunstwerke von Cola Betruccioli betrachten; eine Reihe von Gemälden des Künstlers Pinturicchio befinden sich in der Kirche der Dreifaltigkeit (SS. Trinità). TOP

SAN CASCIANO dei BAGNI
Dieses kleine Zentrum, das im extremen Süden der Provinz Siena liegt, grenzt an Umbrien und Latium und shon im Mittelalter bekannt. Dem heutigen Besucher erscheint dieses Dörfchen immer noch typisch mittelalterlich mit seinem massiven viereckigen Wachturm am Palazzo Bologna; ratsam zu besichtigen ist das am Hügel gelegene kleine, alte Dorf mit seinem Wegen, Gassen und seinen Plätzchen.
Außerhalb des historischen Zentrums, Nähe Thermen, ist die Basilika aus dem Jahre 1000 von großem Interesse.
Tatsächlich ist San Casciano durch seine üppige und unberührte Natur ein Reiseziel für viele Touristen geworden, die Ferien auf dem Lande vorziehen. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß der Großteil der Urlauber hierherkommt, um sich einer Kur zu unterziehen. Folgende Therapien werden dabei angewandt: Inhalationen, Bäder und Schlammpackungen.
Nur wenige Kilometer entfernt gelangen wir zum Vorort Celle sul Rigo, der mit seinem majestätischen Turm aus dem 13. Jahrhundert Bewunderung erweckt.
Zuguterletzt bleibt dem Touristem bei Besichtigung dieses Ortes nichts anderes übrig, als sich von den typischen lokalen Produkten verwöhnen zu lassen.
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 MONTEFOLLONICO
Montefollonico (575 m ü. M.) ist ein kleines mittelalterliches Dorf, das seine Existenz der ehemaligen Rivalität zwischen Siena und Florenz verdankt. Das Dorf entstand nämlich als sienesische Festung, die dem „florentinischen“ Montepulciano entgegen gesetzt wurde.
In der Ortschaft „Il Tondo“ (heute öffentlicher Park) gefundene Steinwerkzeuge lassen allerdings darauf schließen, dass das Gebiet bereits zur Zeit der Neanderthaler (vor etwa 60.000 Jahren), besiedelt war.
Weiter gibt es Zeugnisse darüber, dass es im Jahre 715 zu einem Streit um den Besitzanspruch der Pfarrkirche San Valentino kam. Das Dorf als solches entwickelte sich ab dem 13. Jahrhundert, als die Zisterziensermönche des nahen Klosters die Pfarrkirche S. Leonardo gründeten.
Da sich die Mönche dem Walken von Wolle (auf Italienisch „follatura“) widmeten, gaben sie dem Dorf den Namen „Montefollonico“, der sich aus „mons“ und „fullonica“ zusammensetzt. Nach wechselhaften Ereignissen wurde Montefollonico im Jahre 1555 dem Großherzogtum der Toskana angeschlossen.
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